Tierschutz anders gedacht!

In Sachen Tierschutz verfolgen wir von Animal Advocate e.V. einen raumgreifenderen Gedanken als andere Vereine. Die Basis hierfür liegt unter anderem in der Aufklärungsarbeit zum Thema Tierschutzprobleme und artgerechte Tierhaltung. Zur Vermeidung von Tiermisshandlungen nutzen wir in erster Linie präventive Maßnahmen. Darunter versteht Animal Advocate e. V. die Sensibilisierung des Verständnisses für das Wesen und Wohlergehen von Tieren. Deren Rettung aus der Not ist obligatorisch. 

Bitte bedenken Sie vor Anschaffung eines Hundes daran, dass Sie eine Leben lang Verantwortung für dieses Lebewesen tragen! Auch bei dem Wunsch nach einem bestimmten Rassehund schauen Sie bitte immer erst im Tierschutz nach einem Tier! Viele reinrassige Hunde warten genauso auf ein neues Zuhause wie ihre "gemischten" Kollegen! Wenn Sie auf der Suche nach einer bestimmten Rasse sind können Sie mich gerne kontaktieren!

KONTAKT: sfoltin@web.de oder 0208 69 88 177

 

tierschutz

Kurz und knapp

• Förderung des Tierschutzgedankens
• Aufklärung über Tierschutzprobleme 
• Prävention von Tiermisshandlung 
• Sensibilisierung des Verständnisses für Tiere 
• Rettung aus der Not

GIFTIGE PFLANZEN FÜR HUNDE!

Nachfolgend kurz eine Auflistung von giftigen Pflanzen:

  • Agave
  • Alpenveilchen
  • Azalee
  • Bogenhanf
  • Christusstern
  • Chrysantheme
  • Clivie
  • Datura
  • DieffenbachieEfeu
  • Efeutute
  • Einblatt
  • Farne
  • Fensterblatt
  • Flamingoblume
  • Geranie
  • Gummibaum
  • Hortensie
  • Kolbenfarn
  • Madagaskarpalme
  • Oleander
  • Passionsblume
  • Philodendron
  • Porzellanblume
  • Purpurtute
  • Schefflere
  • Weihnachtsstern
  • Zimmerkalla
  • Wandelröschen
  • Blauregen
  • Buchsbaum
  • Buschwindröschen
  • Efeu
  • Eisenhut
  • Fingerhut
  • Geißblatt
  • Geißklee
  • Ginster
  • Goldregen
  • Herbstzeitlose
  • Hyazinthe
  • Kaiserkrone
  • Lupinie
  • Mistel
  • Mohnblume
  • Maiglöckchen
  • Narzissen
  • Robenie
  • Rhododendron
  • Rittersporn
  • Schlüsselblume
  • Seidelbast
  • Tulpen
  • Wolfsmilch

GIFTIGE NAHRUNGSMITTEL FÜR HUNDE!

Und hier ein Auflistung giftiger Nahrungsmittel:

Alfalfa - Sprossen

Avocado Sowohl Fleisch als auch der Kern aufgrund des Wirkstoffs Persin.

Alkohol Auch Medizin; Bachblüten z.B. immer mit Wasser anmischen; bei homöopathischen Mitteln Globuli und nicht Tropfen verwenden.

Bärlauch und Knoblauch Das enthaltene Alliin kann eine hämolytischer Anämie verursachen.

Zwiebeln Die Schwefelverbindungen in der Zwiebel zerstören die roten Blutkörperchen der Tiere. Eine mittelgroße Zwiebel kann für einen fünf Kilogramm schweren Hund tödlich sein.

Schokolade und Kakao In Schokolade ist der Stoff Theobromin enthalten, der für Tiere giftig ist. Für den Hund ist reines Theobromin beispielsweise schon in einer Dosis von 100 bis 200 Milligramm tödlich. Eine Tafel Vollmilchschokolade enthält bereits 155 bis 232 Milligramm Theobromin und eine Tafel Zartbitterschokolade noch mehr. Zwei Stückchen Zartbitterschokolade können für einen Chihuahua bereits tödlich sein. Auch größere Hunde reagieren auf entsprechende Mengen nach etwa 4-12 Stunden mit Erbrechen und Durchfall. (Quelle Stiftung Warentest)

Konservierungsstoffe E210 (Benzoesäure), E 211 (Natriumbenzoat), E 212 (Kaliumbenzoat) und E 213 (Kalziumbenzoat). Die Konservierungsmittel E210 (Benzoesäure), E 211 (Natriumbenzoat), E 212 (Kaliumbenzoat) und E 213 (Kalziumbenzoat) sind in Hund- und Katzenfutter gesetzlich verboten. Für Katzen können bereits laut Ökotest 5 Promille tödlich sein. Die für den Menschen zugelassenen Konservierungsmittel finden sich in Fischsalat, aber auch in für Katzen so leckeren Leckerlis wie Krabben, Lachs und anderen Fischerzeugnissen.

Thunfisch Vorsicht auch bei Thunfisch, nicht weil dieser giftig ist, aber laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) mit erhöhten Mengen von Methylquecksilber belastet sein kann.

Rohes Schweinefleisch Es enthält oft das Aujetzki-Virus, ein für den Menschen unproblematisches Herpesvirus, das für Hunde und Katzen tödlich und für viele andere Tiere gefährlich ist. Deshalb sollte das Fleisch vor der Verfütterung gut erhitzt bzw. gekocht werden.

Weintrauben und Rosinen.Die meisten von uns wissen, dass Weintrauben im "Übermass" (?) zu Vergiftungs-"Erscheinungen" bei Hunden führen können. Doch kaum jemand WEISS!!!!! das die Aufnahme von Weintrauben (gerechnet auf kg/KM) für einen Hund TÖDLICH sein können und zwar sehr KURZFRISTIG.

Achtung Welpenhandel!

Denke global
Handle lokal!


ACHTUNG WELPENHANDEL!

Liebe Menschen,
nachdem mir in letzter Zeit wieder vermehrt Missstände, vor allen Dingen im Bereich des Welpenhandels, zu Ohren gekommen sind, möchte ich möchte diese Plattform für Hinweise nutzen.

Achtung: In Oberhausen werden derzeit Welpen (Yorkshire-Jack Russel Mix) von einem älteren Ehepaar angeboten, die sich als Tierschutzverein ausgeben Tierschutz Oberhausen“ und in der WAZ inserieren. Die Tiere sind 6 Wochen alt dürfen also nicht abgeben werden und sind nicht geimpft! Sie geben ihren Namen nicht an und bringen die Tiere vorbei verkaufen also an jeden!!

Nach dem Motto Geiz ist geil“, fehlendem Verantwortungsbewusstseins und einem Betrachtungsbild des Hundes als Ware“ und, nein, ich spreche hier nicht von China oder anderen Ländern, sondern von Deutschland -  hat sich der Handel inzwischen zu einem lukrativen Industriezweig entwickelt.

Junge Hunde sind so putzig, dass viele Menschen ihnen kaum widerstehen können und so ein kleines Fellknäuel sofort mit nach Hause nehmen. Den Verstand schalten sie dabei oftmals ab und fallen auf skrupellose Welpenhändler herein. Diese sparen an lebenswichtigen Impfungen für die jungen Hunde, die für sie lediglich eine Handelsware darstellen. Viele dieser Welpen leiden unter nicht artgerechter Haltung, Virus-Krankheiten, Würmern, Flöhen und Hautkrankheiten. Manche dieser Tiere bleiben ein Leben lang verhaltensgestört. Auch bei meiner Tierärztin werden vermehrt kranke Billig-Welpen vorstellig: Von Staupe über Zwingerhusten und Verhaltensstörungen weisen sie eine breite Palette von Krankheiten auf!

So genannte Züchter die mehrmals im Jahr Welpen anbieten und dann am besten noch mehrere Rassen sind nicht seriös! Diese Massenvermehrer gibt es hier z.B. in Dorsten: Welpenstube-Winkel. Hier werden 32 Rassen angeboten!! Finger weg von solchen Händlern!

Welpen, die scheu auf Menschen reagieren haben womöglich schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht oder sind zu früh vom Muttertier getrennt worden. Ist das Muttertier zu sehen? Wenn der Anbieter sie auch auf Nachfrage nicht zeigt, heißt es Finger weg. Ein seriöser Züchter wird immer das Muttertier zeigen können. Reagiert die Mutter freudig auf ihre Welpen oder teilnahmslos? Wenn letzteres der Fall ist, ist sie vielleicht gar nicht die Mutter, sondern wird von einem Händler, der sich als Züchter ausgibt, zur Tarnung gezeigt und ist lediglich eine Alibi-Hündin“. Es gibt durchaus seriöse Züchter aber die verkaufen ihre Hunde nicht zu Schnäppchenpreisen“ und bieten auch nicht mehrere Rassen an.

So etwas sollte doch jeden stutzig machen!


Der illegale Welpenhandel blüht (mit einem Umsatz von 22 Millionen Euro im Jahr!) bitte unterstützen sie ihn nicht, indem sie aus Mitleid diese Tiere erwerben und somit weitere Zuchten fördern. Auch wenn die Kleinen noch so süß sind die Nachfrage bestimmt den Markt!

Viele Welpen werden produziert wie ein Massenartikel! Ihre Mütter leben unter erbärmlichsten Bedingungen. Angekettet fristen sie ihre Tage in dreckigen Ställen. Häufig sind das dunkle Kellerlöcher oder Bretterverschläge ohne ausreichenden Schutz vor schlechtem Wetter. Unter diesen Bedingungen werden sie gezwungen ständig neue Welpen zu gebären. Die Welpen werden zu früh von ihren Müttern getrennt und sind somit weder ausreichend durch die Muttermilch immunisiert, noch artgerecht sozialisiert. Die Gehege bilden eine eintönige Umwelt, dadurch haben die Welpen kaum eine Möglichkeit, sich zu einem ausgeglichenen und gesunden Hund zu entwickeln. Händler karren die Welpen mit gefälschten Impfpapieren dann in Transportern bis zu 30 Stunden durch Europa ohne ausreichende Pausen und ohne die Begleitung ihrer Mütter, obwohl deutsches Recht das bis zu einem Alter von acht Wochen vorschreibt!

Die meisten Hundefabriken befinden sich in osteuropäischen Ländern. Jedes Jahr werden unzählige Welpen illegal aus dem Ausland nach Deutschland importiert! So auch in die deutschen Welpen-Fabriken!

Diese Hunde mögen in der Anschaffung billig sein aber kurz- oder mittelfristig kommen i.d.R. hohe Kosten auf Sie zu!


Unterstützen Sie nicht das Geschäft mit den Billighunden“ es ist ein Wirtschaftszweig, der nicht unseres Mitleids bedarf, sondern unterbunden werden muss und das funktioniert nur wenn die Nachfrage nicht mehr besteht! Das heißt auch: Nicht wegschauen! Es gibt genug Hunde die ein Zuhause suchen auch reinrassige und wer einen Welpen für 100 Euro von einem Züchter“ erwirbt sollte schon wissen, dass da etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

Und muss es denn heutzutage wirklich noch ein Hund vom Züchter sein? Sie finden fast alle Rassen in Tierheimen oder bei Tierschutzorganisationen. Und können sie im Vorfeld kennen lernen! Allerdings heißt es auch hier: Seriöse Tierschutzorganisationen vermitteln ihre Hunde geimpft, gechipt und wenn möglich, kastriert. So genannte Tierschützer die ausschließlich Welpen zu Billigpreisen vermitteln sind nicht seriös! Prüfen Sie nach ob die Tiere alt genug sind und vor allen Dingen ob sie geimpft sind!

Auch die Kastration gehört zum Tierschutz wir kämpfen seit Jahren für ein artgerechtes Leben vieler Hunde, aber das macht nur Sinn, wenn nicht immer noch mehr folgen! Auch bei uns brauchen wir nicht noch mehr kleine Mischlingswelpen, die mal eben entstanden sind weil ein Besitzer nicht aufgepasst hat. Das ist nicht süß und auch nicht Teil des natürlichen Lebens“, denn unsere Haushunde sind nicht mehr wilde Tiere im Busch. Sie sind HAUSHUNDE und somit ist die Anzahl derer, die wir gut unterbringen können, beschränkt!

Man gehe doch einmal in unsere Tierheime, wo viele dieser Tiere ihr Leben in grauen Betonboxen fristen. Es ist schlimm genug, dass im Ausland nicht kastriert wird sondern immer noch Hunde aufgehängt werden wenn sie nicht mehr Leistungsfähig genug sind, oder das Geld einfach fehlt, oder während der  jährlichen Touristensaison Vergiftungsaktionen durchgeführt werden damit keine Streuner im Hotel sind. Und es bringt auch mittel- und langfristig nichts diese Hunde zu füttern, denn nach 2 Wochen ist man wieder weg. Dann bitte lieber vor Ort eine Kastration bezahlen! Und Petitionen unterzeichnen, um die Gesetze zu ändern.

Tieres sind keine Ware die man sich aus einer Laune heraus zulegt und wieder ablegt wenn sie zu anstrengend werden und das ist eine Tendenz, die wir gerade im Tierschutz immer häufiger beobachten. Verantwortungslosigkeit gepaart mit Unwissen in einer selbstbezogenen schnelllebigen Gesellschaft ist der Hauptgrund für unsere Missstände auch bei uns!